Belchenflue

Immer wieder fährt man unten durch, wir sind jetzt mal oben rüber…

Vo Schönebuech bis Ammel,
vom Bölche bis zum Rhy,
lyt frei und schön das Ländli,
wo mir dehaime sy.

Das Baselbieter Lied

Ammel – Anwil habe ich auf der Tour beim Talweiher schon kennen gelernt – nun schauen wir und mal eine neue Strophe im Baselbieterlied an!

Das Baselbieter Lied
Text: Wilhelm Senn (1845 – 1895), Gelterkinden, Lehrer in Ramlinsburg
Melodie: verm. Jost Bernhard Häfliger (1759 – 1837), Hochdorf LU

Die Belchenflue in der Baselbieter Gemeinde Eptingen ist eines der beliebtesten Ausflugziele im Kanton Baselland.
Mit 1099 m ü. M. ist es wohl der bekannteste Berg auf der Landschaft Basel.

Auf den Kreten des Juras gelegen, eröffnet es einem einen grandiosen Ausblick sowohl Richtung Norden und Osten als auch Richtung Süden.
Nur der Westen ist durch den noch etwas höheren und bewaldeten Ruchen zum Teil verdeckt.

Bei klarer Fernsicht sind im Norden der Schwarzwald in Deutschland und die Vogesen im Elsass, Frankreich, zu sehen.
Richtung Süden offenbart sich der ganze, mit Schnee bedeckte, Alpenkranz.

Die Belchenflue bildet einen Teil der Jurakette zwischen der Nordwestschweiz und dem Mittelland, gleichzeitig bildet sie die Wasserscheide zwischen der Aare im Süden und der Ergolz im Norden, die später beide in den Rhein fliessen.

Die Route

  • Distanz : ca. 5.3km
  • Dauer bei normalem Wandertempo : ca. 1 1/2 Stunden

Die Route startet beim Bergrestaurant Oberbölchen. Nach einen kurzen Stück auf der Strasse zweigt man am auf einen gut zu begehenden Wanderweg der erst relativ steil dann aber flacher den Belchen hinauf führt.

Auf dem Belchen hat man die Möglichkeit die ‚Bergspitze‘ zu begehen – die letzten 50m brauchen jedoch ein gewisses Mass an Schwindelfreiheit…

Der Abstieg findet über einen gut ausgebauten Weg – die Militärstrasse die im Zusammenhang mit der Grenzbesetzung von 1915 gebaut wurde (siehe auch Fortifikation Hauenstein) – hinunter. Dieses Stück der Route hält mich persönlich davon ab, die Route in Umgekehrter Richtung zu begehen. Diesen Weg der mehr oder weniger gerade den Belchen hinauf verläuft muss einem endlos vorkommen wenn man ihn hochlaufen muss…

Hier ein paar Eindrücke die an diese Zeit erinnern

Der Abschnitt nach Höhe 926 ist etwas steil und setzt etwas Trittsicherheit voraus. Der Rest der Tour führt durch ein wundervolles Waldgebiet mit alles was das Jägerherz erfreut – dies schliesst einen ‚Angriff‘ durch einen Uhu auf Lilo mit ein !

Info

Die Route setzt etwas Kondition voraus! Es geht längere Zeit bergauf.

Wichtig für Hundebesitzer

Die Belchenflue ist ziemlich trocken! Dafür liegt der Hauptanteil der Route im schattigen Wald.

  • Robidog sind keine zu finden.
  • Wasser gibt es wenig, es ist zu empfehlen Wasser mitzunehmen.

Jahreszeiten

Ich habe die Route im Spätsommer kennen gelernt. Ich denke bis auf schnee- und eisreiche Winter ist jede Jahreszeit ein Besuch wert.

Sommer