Rissbilder – was sagen sie uns?

Viele Raubtiere haben ihre spezifischen Techniken und Gewohnheiten zum Töten und Nutzen ihrer Beute.

Rissbilder sind für die jede Raubtierart spezifisch und helfen beim Identifizieren des Raubtieres. In der Schweiz sind vor allen Dingen der Fuchs, Luchs, der Wolf und der Braunbär aktiv.

Ich möchte mit dieser Zusammenfassung – die zum Teil auf Daten von KORA basiert – etwas Klarheit in dieses Kapitel der Natur bringen.

Hund

Das einzige hier aufgeführte Tier das Wildert. Alle anderen Tierarten jagen zur Nahrunsaufnahme.

Der Hund hetzt seine Beute. Er wird im normal Fall versuchen die Beute aus dem Verband heraus zu treiben und zu isolieren.
In vielen Fällen ist der Jagdtrieb des Haushundes damit befriedigt und die Hatz ist beendet. In wenigen Fällen wird das Beutetier jedoch gestellt. Nun kommt es im Vergleich zu Wolf zu einer ’stümperhaften‘ Art des Tötens. Da sich der Hund nicht gewohnt ist zu töten und ihm dies aus nicht beigebracht wurde, beisst er die Beute wahllos tot. Dies führt in den meisten Fällen zu grossflächigen Verletzungen die spezifisch sind.

Beute

Wildtiere: Kleinsäugetiere, Reh in seltenen Fällen (CH) Wildschwein.
Nutztiere: Kleinsäugetiere, Geflügel, Schafe.

Rissbild

  • Fell oder Federn gerupft.
  • Bauch oder Hinterlauf angefressen.
  • Bissspuren an den Läufen.

Verletzungen

  • Grossflächig.
  • Kein eröffnen des Bauches.
  • Keine primären Frasspuren.
  • Fell oder Federn gerupft.
  • Rissverletzungen die stark bluten verursacht durch das Schütteln der Beute.

Nutzungsverlauf

  • Beute wird nicht wirklich gefressen.
  • Nutzungsspuren meist aus Folgenutzern und Aasfressern.

Fuchs

Der Fuchs hetzt seine Beute und beisst dabei immer wieder in Läufe, Käulen, Flanken und Bauch. In der Regel jagt er nebst Kleinsäugern nur krankes und schwaches Schalenwild oder Schafe und Ziegen. Im Winter kann es jedoch vorkommen, dass er unter bestimmten Schneebedingungen – z.B. Bruchharsch, durch den das Reh einbricht und der Fuchs nicht, auch gesunde, erwachsene Stücke gerissen werden.

Beute

Wildtiere: Kleinsäugetiere, Reh (meist nur kranke, schwache Tiere).
Nutztiere: Kleinsäugetiere, Geflügel, Schafe, Ziegen (meist nur kranke, schwache Tiere).

Rissbild

  • Kopf abgetrennt.
  • Bisse an Rücken und Flanken.
  • aufgerissen, Verdauungstrakt herausgezogen
  • Bissspuren und Unterhautblutungen.
  • Muskelfleisch sauber abgetrennt, Keulen entfernt.

Verletzungen

  • Wiederholte Bisse in Hals und Nacken.
  • Viele kleine Einbisse der spitzen Eckzähne (ähnelt einem Schrotschuss).
  • Körper vom Bauch her aufgerissen.
  • Einzelne Körperteile – meist der Kopf – abgetrennt und verschleppt.

Nutzungsverlauf

  • Meist wird erst die Bauchhöle eröffnet und der Darm und die Leber gefressen.
  • Die Beute wird oft innert wenigen Nächten verwertet.
  • Die Knochen werden fein säuberlich abgenagt.

Luchs

Der Luchs ist ein Überraschungsjäger, der seine Beutetiere anschleicht, sie ohne lange Verfolgungsjagd überwältigt und durch einen gezielten Biss in die Kehle tötet.
Bevorzugt reisst der Luchs wilde Paarhufer, welche er im Verlauf mehrerer Nächte bis auf das Skelett, die Haut und den Pansen vollständig ausnutzt.

Beute

Wildtiere: Reh, Gemse, Fuchs, seltener Feld- und Schneehase
Nutztiere: Schaf (meist zwischen 30-40 kg), Ziege

Rissbild

  • Die Beute wird oft zugedeckt – „verblendet“.
  • Einzelne Körperteile (Kopf, Gliedmassen) werden nicht abgetrennt, das Skelett bleibt intakt.
  • Grössere Beutetiere werden nicht weit verzogen, allenfalls einige Dutzend Meter in Deckung geschleift.

Verletzungen

  • Kehlbiss mit wenigen blutigen Perforationen, wenig Gewebeverletzungen im Halsbereich (oft erst sichtbar nach Entfernung der Haut).
  • Kehlkopf perforiert.
  • Keine Verletzungen am übrigen Körper, allenfalls feine, die Haut durchdringende Krallenverletzungen (eher selten).

Nutzungsverlauf

  • Von hinten nach vorne. Verdauungstrakt (Pansen) wird nicht gefressen.
  • Die Haut wird oft übergestülpt. Die Knochen werden sauber „geputzt“.
  • Rippen sind oft abgefressen.
  • Ein erwachsenes Reh wird in ca. 4-5 Nächten genutzt.
  • Nutztiere werden oft schlechter ausgenutzt als Wildtiere.
  • Beutetiere eines Luchses werden vom Fuchs meist erst nach der Aufgabe durch den Luchs angenommen.

Bemerkungen

Luchse töten und nutzen ihre Beutetiere in den weitaus häufigsten Fällen in der oben beschriebenen Art und Weise.
Für die Rissidentifikation bedeutet dies, dass atypische Luchsrisse meist keine sind!

Wolf

Der Wolf ist ein Hetzjäger und jagt nach Möglichkeit mit Rudelgefährten. Kleinere Beutetiere werden durch einen Biss in die Kehle getötet. Grössere Beute wird in der Regel zuerst an den Hinterläufen gepackt um sie lahm zu legen. Einmal gestellt, wird sie oft in die Nase gebissen und am Boden durch Bisse in die Kehle getötet. Der Wolf ist ein Nahrungsopportunist. Neben Beutetieren werden auch Abfälle und Früchte gefressen. Sein Beutetierspektrum reicht von der Maus bis zum Pferd. Bevorzugt werden jedoch mittlere und grössere wilde Paarhuferarten.

Beute

Wildtiere: Hirsch, Reh, Gemse, Wildscheine
Nutztiere: Schaf, Kuh, Hund, Pferd, Esel

Rissbild

  • Beutetier nicht zugedeckt.
  • Von grösseren Beutetieren Skelett und Decke intakt.
  • Von kleineren Beutetieren oft nur Hautfetzen, wenige Knochen und der Panseninhalt übrig.
  • Beutetiere können bei Störungen verschleppt und einzelne Körperteile abgetrennt werden.
  • Beutetier häufig an mehreren Stellen gleichzeitig angefressen.

Verletzungen

  • Die Verletzungen der Beutetiere sind intensiv – verglichen zu Luchsrissen.
  • Verletzungen an fast allen Körperpartien können auftreten.
  • Grössere Knochen können zertrümmert werden.
  • Bei grösseren Beutetieren meist Muskel- und Bandzerreissungen sowie Verletzungen der Nasenpartie und Kehlbisse.

Nutzungsverlauf

  • Zuerst oft Nutzung der Innereien, der Muskulatur der Keulen und des Rückens.
  • Beutetiere sind oft an verschiedenen Teilen gleichzeitig genutzt.
  • Werden Wölfe nicht gestört, so ruhen sie in der Nähe der Beute und nutzen sie später komplett.
  • Grössere Rudel können grosse Risse in sehr kurzer Zeit vollständig nutzen. Kleinere Familiengruppen oder einzelne Wölfe nutzen kleinere Beutetiere oft über mehrere Tage.

Bemerkungen

Wolfsrisse und Hunderisse sind schwierig zu unterscheiden. Wie der Wolf, ist auch der Hund ein Hetzjäger und die Beute kann Verletzungen an fast allen Körperstellen aufweisen. Diesbezüglich ist es noch wichtiger alle Hinweise und Spuren zu sichern.

Bär

Der Bär ist ein Allesfresser und lebet vorwiegend von pflanzlicher Nahrung wie Früchten, Beeren, Wurzeln, Pilze und verschiedenen Grasssorten. Sie machen sich aber auch über Insektenlarven, Ameisenhaufen, Regenwürmer, Bienenhäuser und Fischteiche her.
Besonders im Frühling ist aber Fleisch, vor allem Fallwild, verfügbar. Bären können Haustiere bis zu einer Grösse eines Pferdes und gelegentlich auch wilde Paarhufer direkt reissen.

Beute

Wildtiere: Reh, Gemse, Hirsch
Nutztiere: Schaf, Pferd

Rissbild

  • Der Braunbär tötet seine Beute auf charakteristische Art durch einen oder mehrere scheinbar ungezielte Prankenhiebe in Nasen-, Hals- oder Rückenbereich.
  • Grössere Tiere wie Hirsche werden auch durch Bisse in den Rücken und am Nacken getötet.
  • Einzelteile sind über eine grössere Fläche verteilt.
  • Haut und Knochen werden nicht aufgenommen.
  • Fell oft auf charakteristische Art abgetrennt.
  • Wird ein Bär gestört kann er selbst grössere Beutetiere über mehrere 100m verschleppen.

Verletzungen

  • Massive Verletzungen sind sichtbar.
  • Prankenhiebe hinterlassen zerquetschte Muskelpartien und starke Blutungen.
  • Krallenspuren sind gut sichtbar.
  • Schädel und Rückgrat sind oft gebrochen.
  • Nasen-Maul-Bereich blutig.

Nutzungsverlauf

  • Bären öffnen zuerst den Bauch und Brusthöhle und nutzen die Innereien und Euter.
  • Später auch die Muskulatur.
  • Ein Bär kann mehr als 10kg pro Tag fressen und nutzt die Beute vollständig, wenn er nicht gestört wird.

Daten und Erkenntnisse z.T. ©Kora

Fallwild

Nicht jedes tot aufgefundene Tier muss von einem Beutegreifer gerissen worden sein. Bei hohen Schalenwildbeständen gibt es viel Fallwild – Krankheit, schwache Kondition und Absturz fordern ihren Tribut. Bei Weidevieh führt des Weiteren auch Blitzschlag zu Abgängen. Fallwild ist dann ein gefundenes Fressen für Rabenvögel, Greifvögel, Bären, Hunde, Wölfe, Füchse, Dachse und Marder – jedoch so gut wie nie für den Luchs.

Nicht wenige Wildtiere werden von Autos angefahren und verenden erst Stunden oder Tage nach dem Unfall. Brüche und Blutergüsse sind an allen Körperstellen möglich. Oft sind der Schädel oder einzelne Läufe betroffen. Füchse, Greife und Rabenvögel patrouillieren gerne entlang ergiebiger Strassen und betätigen sich als Aasfresser. Verendete Tiere, die im Nachhinein von Aasfressern angeschnitten wurden, weisen auch Bissmuster auf. Wird ein totes Tier gebissen, kommt es jedoch nicht mehr zu Unterhautblutungen und die Einstichstellen sind an den Rändern nicht gerötet.

Bestimmungsschlüssel

Bestimmungsschlüssel zur Beurteilung von Rissen (mittelgrosse bis grosse Beutetier, z. B. Reh, Schaf, Rotwild, Rinder) grosser Beutegreifer.

KörperteilVerletzungMöglicher Verursacher
Drossel
Nacken
nur wenige, mittelgrosse, tiefe, nicht ausgefranste Löcher; aussen wenig BlutLuchs, Wolf (Bär, Hund)
grosse, oft ausgefranste und stark blutende Löcher; Luft­ und Speiseröhre oft zerfetztHund (Wolf, Luchs, Bär)
Grossflächige Quetschungen und Risse, Zähne nicht durch die Decke gedrungenHund
viele kleine, blutunterlaufene schrotschussartige LöcherFuchs
Löcher ohne gerötete Ränder u. ohne UnterhautblutungenAasfresser
KopfSchädel gebrochen (Blut aus Nase/ Maul, Kopf seltsam abgewinkelt)Bär, Auto
abgetrenntFuchs
Bisse im SchädelBär, Wolf, Hund
tiefe, schmale Löcher im SchädelGreifvögel
Genick, RückgratgebrochenBär, Auto/Absturz
RückenBisse an Rücken und FlankenHund, Fuchs, (Wolf, Bär)
Brustkorbaufgerissen, Innereien gefressenBär (Wolf, Hund)
durch die Rippen hindurch angefressenRabenvögel, Greif­vögel
Bauchhöhleaufgerissen, Verdauungstrakt herausgezogenFuchs, Hund, Wolf, Bär
BauchBissspuren und UnterhautblutungenFuchs, Hund, (Wolf)
KeulenMuskelfleisch sauber ausgelöstLuchs, Fuchs, Hund, Wolf, Vögel
abgetrennt und entferntFuchs (Wolf)
SchulterMuskelfleisch sauber ausgelöstLuchs, Fuchs, Raben (Hund, Wolf)
Decketiefe, dünne bis ins Fleisch gehende KrallenspurenLuchs
2­5 parallele, sehr breite und zum Teil durchgehende KrallenspurenBär
Oberflächliche KratzspurenHund, Wolf, Fuchs
Ganzer RissKaum etwas gefressen, viele Bisse; oft auch schwerver­letzte, aber noch lebende TiereHund
Riss oft in oder Richtung Deckung gezogenLuchs, Wolf (Bär)
Riss teilweise, oder ganz zugedecktLuchs (Bär)
Oft mehrere Tiere getötetWolf, Hund, Bär

Vorgehen bei der Rissbeurteilung

Jede Beurteilung eines Kadavers setzt ein systematisches Vorgehen voraus. Nicht jedes tote Tier wurde gerissen!

Ausrüstung und Hilfsmittel

  • Gummihandschuhe
  • Messer
  • Massstab

Vorgehen

Rissüberprüfung von aussen

  • Alter, Geschlecht und körperliche Verfassung des Beutetieres
  • Wurde das Tier gerissen oder ist es durch andere Ursachen verendet?
  • Wurde das Tier durch Drossel- oder Nackenbiss getötet?
  • Wie schwer sind die einzelnen Verletzungen?
  • Wo ist das Tier angeschnitten?
  • Wurden Körperteile abgetrennt?
  • Sind auf der Decke Krallenspuren zu sehen? Haare gegen den Strich streichen.
  • Ist der Bauch aufgerissen?
  • Fehlt der Verdauungstrakt?
  • Ist das Rückgrat gebrochen? Kopf bewegen.
  • Sind Läufe gebrochen? Bewegen.
  • Blutet das Tier aus dem Maul oder der Nase?

Rissüberprüfung durch Abschärfen

Viele Verletzungen werden durch die Decke verborgen. Kleine Bisswunden und Kratzer können sich durch Austrocknen vollständig schliessen. Unterhautblutungen durch Quetschungen und Prellungen sind von aussen nicht zu sehen. Deshalb immer die Decke abschärfen! Bissmuster nicht zerstören, sondern nur unbeteiligte Deckenpartien durchschneiden. Bei Drosselbiss vom Nacken her auf-schneiden, bei Nackenbiss von der Drossel her aufschneiden. Immer das gesamte Tier aus der Decke schlagen, da man sonst leicht Verletzungen übersieht.

  • Wie viele und wie grosse Bisslöcher sind im Drossel und Nackenbereich?
  • Gibt es sonst noch Bisslöcher?
  • Sind die Bisslöcher an den Rändern gerötet?
  • Sind Unterhautblutungen zu sehen?
  • Sind Krallenspuren auf der Deckeninnenseite zu sehen, gehen sie bis ins Fleisch? Krallenspuren sind Risse, keine Löcher.
  • Evtl. Konditionsansprache über die Farbe und Konsistenz des Knochenmarks in den Röhrenknochen. Gelblich-weiss und fest bedeutet gute, rosarot aber fest mässige und dunkelrot und wässrig schlechte Kondition.

Dokumentation

Überprüfung des Risslageplatzes

  • Gibt es Spuren, Kot, Haare?
  • Welche Besonderheiten gibt es? – Notieren!

Fotodokumentation von Rissen

  • Übersichtsaufnahmen des gesamten Lageplatzes
  • Bildfüllende Aufnahmen vom gesamten Beutetier.
  • Detailaufnahmen von allen Verletzungen und Anschnittstellen (günstig ist bei Detailaufnahmen ein Grössenvergleich oder ein Massband) .
  • Besser von allen Einstellungen mehrere Fotos machen, ideal sind Aufnahmen aus verschiedenen Blickwinkeln.
  • Auf allen Fotos Ort und Datum der Aufnahme vermerken.
So sieht eine gute Fotodokumentation aus.

Dokumentation von Spuren

Eine eindeutige Identifikation von Rissen ist oft nur möglich, wenn mehrere verschiedene Hinweise vorhanden sind und berücksichtigt werden. Die Umgebung von Rissen sollte daher sorgfältig nach Trittsiegeln, Kot und Haaren abgesucht und diese Funde so dokumentiert werden.

  • Einzelnes Trittsiegel und Trittsiegelabfolge mit neben liegendem Massband fotografieren (behelfsmässig eignen sich auch Gegenstände bekannter Grösse wie z. B. Objektivdeckel, Feuerzeug etc.)
  • Beim Luchs, Fuchs, Hund und Wolf die Länge des Abdrucks ohne Krallen messen, beim Bären die Breite der Vorderbrante.
  • Als Schrittlänge bezeichnet man den Abstand zwischen dem Abdruck einer Pfote und dem nächsten Abdruck derselben Pfote. Die Schrittlänge sollte bei den Hundeartigen idealer Weise im geschnürten Trab gemessen werden. Sie ist dann der Abstand zwischen jedem zweiten Pfotenabdruck, da in dieser Gangart die Hinterpfote in den Abdruck der Vorderpfote gesetzt wird.
  • Luchse und andere Katzenartigen schnüren auch gerne im Schritt. Ob ein Luchs gegangen oder getrabt ist, lässt sich dann nur über die Schrittlänge bzw. den Schrank (Abstand zwischen der Spur der rechten und linken Seite) klären. Beim geschnürten Schritt ist die Schrittlänge kürzer und der Schrank deutlicher als beim geschnürten Trab.
  • Wenn vorhanden, mehrere Trittsiegel anschauen, dokumentieren und der Fährte ein Stück folgen.
  • Kot und Haare einsammeln.
  • Die beste, aber etwas aufwendige Methode der Spurendokumentation sind Gipsabdrücke mit Modellgips – keinen Baugips verwenden!

Literatur

Sehr zu Empfehlen ist dieser Artikel

  • Wer war es?
    Spuren und Risse von grossen Beutegreifern erkennen und dokumentieren.
    Peter Kaczensky, Thomas Huber, Illka Reinhard & Gesa Kluth