Die Pirsch

Eine Uralte Jagdmethode bei der Versucht wird durch möglichst lautloses Durchstreifen des Jagdreviers Wild aufzuspüren und sich auf Schussdistanz zu nähern.

Was ist die Pirschjagd

Diese Jagdform kann als ‚Krone aller Jagdarten‘ bezeichnet werden. Man kann sie gleichsetzten wie die Jagd zu beginn der Zeit, die Jagd mit Pfeil und Bogen.

Was sind die Voraussetzungen?

Eine wichtige Voraussetzung für die Pirsch ist das genaue Kennen des Reviers. Welches Wild ist wo im Revier zu finden, wo liegen die Wildwechsel? Nicht unterschätzen darf man dabei die körperlichen Ansprüche an den Jäger. Das ruhige durchstöbern des Reviers kann je nach Gelände stark an den Kräften zerren.

Ebenfalls wichtig ist das Fegen der Pirschwege, das bedeutet auf diesen Wegen sollte kein Laub und keine Äste herumliegen, die das lautlose Fortbewegen behindern.

Der Erfolg der Pirsch ist entscheidend von der Windrichtung abhängig. Rückenwind macht eine Pirsch absolut zunichte.

Die Bekleidung des Jägers sollte möglichst in Tarnfarbe und geräuscharm sein, damit er vom Wild nicht bemerkt wird.

Was sind die Vorteile?

Die Pirschjagd bietet wunderbare Möglichkeiten das Wild anzusprechen.

Was ist die beste Zeit für die Pirsch?

Im Sommer frühmorgens ist die beste Pirschzeit, weil der taunasse Boden dann die vom Jäger verursachten störenden Geräusche weitgehend verschluckt. Im Winter pirscht der Jäger gerne zur Mittagszeit, wenn das Wild auf den sonnenseitigen Hängen oder lichten Waldpartien die Sonnenstrahlen zum Aufwärmen des Körpers nutzt.

Jäger auf der Pirsch