Rituale, wichtig für den Hund?

Wir haben mit Lilo schon von klein an Rituale eingeführt ‚Bettmümpfeli‘.
Warum uns dies wichtig erscheint und mehr…

Lilo und ihr Bettmümpfeli

Für die, die des Schweizerdeutschen nicht mächtig sind, ein ‚Bettmümpfeli‘ ist ein Wort das aus dem Berndeutschen Dialekt stammt und nichts anderes bedeutet wie ‚eine kleine Süssigkeit die man vor dem zu Bett gehen isst‘.

Unsere Lehrerin in der Hundeschule hat uns als Lilo noch klein war empfohlen vor dem zu Bett gehen ein kleines Ritual einzuführen. So ist das Bettmümpfeli entstanden. Lilo bekommt, wenn wir schon im Schlafzimmer sind, einen in zwei Teile erbrochenes Hundebiskuit. Ein Teil von meiner Frau, den andern von mir. Die ist soweit zum Ritual geworden, dass wir in den Urlaub eine genau abgezählte Menge Hundebiskuit mitnehmen. Bei Lilo ist es soweit verinnerlicht, das sie extra nochmal aus ihrem Bettchen steigt – sofern sie mal vor uns an der Matratze horcht, was selten vorkommt…

Hier die extended Version mit mehr wie einem Hundebiskuit 🙂

Was haben die Beteiligten von diesen ‚Ritualen‘?

Nun, nebst dem das eine Bindung aufgebaut und gepflegt wird, haben diese Rituale noch weitere Vorteile…

Das Bettmümpfeli-Ritual hat unter anderem den Sinn, dass wir Lilo nochmal sehen bevor sie schlafen geht. Wir können sehen wie es ihr geht, ist sie fit, Nase kalt etc.
Sie kann sich nicht ‚verschnupft‘ oder noch kränker ins Bettchen verkriechen und wir bekommen es nicht mit.

Einen anderen Zweck erfüllt es auch: Lilo hat genau begriffen, nach den Bettmümpfeli ist schlafen angesagt!
Sie verdrückt sich von alleine in ihr Bettchen und wir sehen sie im Normalfall vor 7 Uhr morgens nicht mehr…